Mehr über Bier

"Quality Assurance"

Wasser - Quell des Lebens

Wasser ist der erste Baustein allen Lebens auf der Erde. Er wirkt klimastabilisierend und ist für jeden "Metabolismus" lebenserhaltend.
Doch Wasser ist nicht gleich Wasser. Wasser selbst, mit der chemischen Summenformel H2O, wird nach Grad der Inhaltsstoffe unterschieden:

Zum einen nach den chemischen und zum anderen nach den biologischen Inhaltsstoffen. Da auch beim Brauprozeß das Wasser eine gewichtige Rolle spielt, je nach Biersorte enthält dieses ca. 93 % davon, muß das Wasser kontrolliert werden. Bei uns werden deshalb als chemische Inhaltsstoffe im Wasser die Härte des Wassers (Karbonathärte, Nichtkarbonathärte und Resthärte) bestimmt. Dies ist für den Brauprozeß von Wichtigkeit.

Da wir auch alkoholfreie Getränke herstellen, werden ferner auch mikrobiologische Untersuchungen und damit die biologischen Inhaltsstoffe bestimmt. Ermittelt werden dazu verschiedene im Wasser vorkommende Keime auf deren Art und Menge. Dadurch erhält man Aufschluß ob auch Krankheitserreger im Wasser sein können.

Übrigens ist unser Stadtwasser von guter biologischer Qualität, wenn es auch in den vergangenen Jahren noch bessere Werte erzielt hatte.

Das Bild 1 zeigt den mikrobiologischen Arbeitsplatz mit Bi-Okular-Mikroskop, und Membranfiltration.
Bild 2 zeigt den Wärmeschrank für das optimale Temperaturniveau der zu untersuchenden Keime mit einigen Proben darin.

Weitere Information über unser Sulzbach-Rosenberger Wasser erhalten Sie von den Stadtwerken.


"Alkoholdiskussion und kein Ende"

Alkohol im Straßenverkehr

Immer wieder steht der Alkohol im Kreuzfeuer der Kritik. Nach der Verschärfung der Promillegrenze von 0,8 auf 0,5 %o soll jetzt nach dem Vorstoß einiger Politiker, durch eine weitere Maßnahme den Kraftfahrern das Bier sauer gemacht werden. Die Überschreitung der Grenze ab 0,5 wird danach nicht mehr mit Bußgeld und Punkten geahndet, sondern mit Führerscheinentzug wie bisher bei 0,8. Sicher ist jeder Unfall indem Alkohol im Spiel ist schon einer zuviel, aber ob diese Maßnahme überhaupt eine Verbesserung bringt, ist zu bezweifeln. Hier ein paar Fakten dazu:

54,7% aller Unfälle passierten 1997 mit Autofahrern die über 1,4 Promille im Blut hatten.
Die Zahl aller Unfälle ist nach Einführung der Promillegrenze von 0,5 sogar noch gestiegen.
Bei ca. 96 % aller Unfälle ist überhaupt kein Alkohol im Spiel.

Wir finden deshalb, daß das Problem einer kleinen Anzahl an unverantwortlichen Trinkern am Steuer eines Fahrzeuges, denen eine Promillegrenze generell "wurscht" ist, nicht zu einem Problem aller Autofahrer gemacht werden darf. Durch den neuerlichen Vorstoß in Richtung Übermaßregellung werden die Autofahrer nur verunsichtert und trinken schließlich gar kein Bier mehr. Wenn das der Tenor unserer Zeit ist, dann wird dem mündigen Bürger bald noch ein Maulkorb aufgesetzt.


"Fataler Irrtum"

Bier macht dick ?

"Bier macht dick" ist eine Begründung für viele Menschen die übergewichtig sind. Das ist natürlich ein Irrtum, denn Bier enthält, genauso wie andere Nahrungsmittel auch, eben Kohlenhydrate. Ein Blick auf die Kalorientabelle zeigt, daß ein halbe Bier, also 500ml, mit 190 kcal. zu buche schlagen. Die gleiche Menge von z.B. Apfelsaft bringt hingegen schon 240 kcal. auf die "Waage". Auch bei den alkoholischen Kollegen, wie Wein, mit 375 kcal., oder Sekt, mit 425 kcal. pro 500ml, schneidet Bier bedeutend besser ab. Also Schluß mit dem Ammenmärchen Bier mache dick. Und: Bier enthält auch niedermolekularen Eiweiße (Aminosäuren), Vitamine (aus Malz und Hefe) und Mineralstoffe (Magnesium, Kalium, usw.). Ergo: Es kommt letztlich immer auf die Summe der aufgenommenen Kohlenhydrate an.

 


"Mr. Bombastik, die Flasche aus Plastik ?"

PET-Flasche für Bier

Neben der Dose ist nun ein weiteres Packmittel für Bier aus der Taufe gehoben worden, die PET-Flasche. Dabei ist die Sache nicht ganz neu, denn für alkoholfreie Getränke, also Limo oder Mineralwasser, gibt es sie schon. Also dann wird auch bei Bier dieses stillose Plastikgebinde eingeführt ? Wohl eher nicht, denn Bier ist ein anspruchsvolles Getränk. Bier reagiert äußerst empfindlich auf Licht und Sauerstoff, und das läßt eine Plastikflasche nämlich gar nicht kalt. Sauerstoff geht durch das Plastik hindurch und damit wird die Geschmacksstabilität des Bieres zerstört. Aber nicht nur das. Plastik nimmt auch Gerüche an. Das bedeutet, wenn andere Getränke außer Bier in solche Flaschen eingefüllt werden die geruchsintensiv sind, wie z.B. Säfte, oder artfremde nichttrinkbare Flüssigkeiten, dann wird dieser Geruch vom Plastik aufgenommen und nach der Befüllung wieder an das Bier abgegeben. Damit dies verhindert wird gibt es zwar elektronische "Schnüffler", aber wenn der Fehler macht, dann ...  . Was dem Verbraucher weniger berührt ist der Umweltgedanke. PET kann durchaus recycled werden aber wegen der Qualität nur zu 20% (Glas 90%) und auch die Anzahl der Befüllungen ist um 50 % geringer als bei der Glasflasche. Dem steht gegenüber das die PET Flasche nicht splittert und leichter ist als ihr gläserner Kollege. Aber spielt das bei der heutigen Mobilität eine Rolle ?  Und überhaupt wir mittelständischen Brauereien vertreiben unser Bier sowieso nur um den Schornstein, also bringt's für uns keinen nennenswerten Vorteil. Ja und stilecht ist das Plastik für Bier ohnehin nicht. Am Ende kommt gar noch der Schlauchbeutel für Bier. Nee, dann lieber Bier aus der guten Glasflasche, garantiert umweltgerecht, geschmacksstabil und geschmacksneutral. Unser Wahlspruch: "Hoch die Gläser, laßt sie klingen!"


"Einfach lecker:"

Der Bierschaum

Der Bierschaum ist nicht nur bei den Bierkennern ein besonderes Markenzeichen für gute Biere. Das Auge trinkt bekanntlich mit und schon deswegen will man auch zu Hause ein gepflegtes Bier mit Schaum genießen, als wäre es frisch gezapft. Nun ist dies gar nicht so einfach, denn es gibt viele "Störfaktoren", die den Schaum zerstören. Biergläser gehören grundsätzlich in keine noch so moderne Haushaltsspülmaschine. Im Gegensatz zu gewerblichen Gastronomiegläsermaschinen haben diese die Eigenschaft die Reinigungslauge über eine Pumpe aus der Maschine abzupumpen. Dadurch bleibt technisch unvermeidlich immer etwas Flüssigkeit im "Pumpensumpf" zurück. Diese Restflüssigkeit genügt, um wenige Mengen gelöstes Restfett, wie auch schaumschädigende Tenside (Netzmittel), in den Nachspülvorgang gelangen zu lassen. Damit wird der Schaum schon stark geschädigt. Also besser ist es die Gläser mit der Hand abzuwaschen. Aber Vorsicht auch hier kommt es auf das richtige Spülmittel an. Geeignet sind nur Spülmittel die extra vom Hersteller dafür empfohlen werden (z.B. Becharein). Andere Spülmittel, wie z.B. Pril, sind zwar für übriges Geschirr sehr zu empfehlen, zerstören aber auch durch spezielle Tenside den Schaum des Bieres im Bierglas. Daran ändert auch ein reichliches Ausspülen mit warmen Wasser nichts. Unsichtbar bleiben Reste des Mittels in den Riefen des Bierglases zurück, und werden dann beim Biereinschenken wieder ins Bier ausgespült. Und noch ein Tip: Immer zuerst Biergläser mit der Hand abwaschen und dann erst anderes Geschirr darin reinigen. So kann erst gar kein Fett an das Glas kommen. Haben Sie überhaupt keine Möglichkeit das Bierglas mit einem geeignetem Mittel zu reinigen, dann nehmen Sie gleich nur einen weichen Schwamm und reiben das Glas unter fließendem warmen Wasser ohne jegliches Mittel aus. Den Schwamm dürfen Sie natürlich nur für die Bierglasreinigung benützen ! Den Erfolg Ihrer schaumschonenden Reinigungsarbeit können Sie übrigens leicht prüfen. Schenken Sie Bier von der Flasche ins Glas so ein, daß sowohl in der Flasche als auch im Glas gut Schaum entsteht (evtl. schütteln). Dabei soll noch die Hälfte des Bieres in der Flasche zurückbleiben. Dann beobachten Sie wie beide Schaumhöhen zusammenfallen. Da unsere Flaschen vollkommen fettfrei sind haben Sie in der Flasche den besten Schaum. Wenn Sie auch im Glas ein solches Ergebnis erzielen, dann haben Sie unsere Schaumqualität gut bewahrt.


"Gesund mit Bier:"

Ein Taschenbuch vom Falken-Verlag

Bei amazon
Gesund mit Bier. Neue Kraft durch das älteste Getränk der Welt.
ist mit dem gleichlautenden Namen erschienen. Unter der ISBN-NR 3-635-60443-7 bekommt der Leser einen Überblick.

 


"Blitze blank"

Die Bierleitung

Hier unsere Gastronomieservice-Empfehlung für saubere und keimfreie Bierleitungen, die genauso zu einer guten Bierpflege gehören wie saubere und schaumschonende gereinigte Biergläser. Bitte wiederholen Sie für alle Bierleitungen die unten stehende Anweisungspunkte:

  1. Keg-Zapfkopf vom Bierfaß nehmen (abzapfen) und das ReinigungsKegFaß anzapfen.
  2. Dann an der Theke das in der Leitung befindliche Bier mit der Reinigungslösung gut ausspülen (Bier verwerfen !!). Dann sämtliche Verschraubungen des Bierhahnes leicht lösen (nicht ganz abschrauben !), so daß Reinigungsflüssigkeit austreten kann. Nach Spülung alle Verschraubungen wieder dichtend schließen. Den Bierhahn außen reinigen.
  3. In einem Eimer Reinigungsflüssigkeit aus dem Bierhahn entnehmen. Mit der Reinigungsflüssigkeit in den Bierkeller gehen.
  4. Dann den Zapfkopf im Bierkeller vom Faß nehmen und mit der Hand reinigen (außen). Dabei Reinigungsflüssigkeit im Eimer verwenden. Nach der Reinigung des Zapfkopfes diesen wieder an das Reinigungskeg anschließen.
  5. Die Reinigungslösung im Eimer wegschütten. An der Theke dann erneut Reinigungsflüssigkeit vorschießen lassen, bis die Luft, die durch die Reinigung des Zapfkopfes in die Bierleitung gekommen ist, wieder aus der Leitung am Hahn ausgetreten ist.
  6. Dann die Lösung für 24 Stunden in der Leitung einwirken lassen.
  7. Nach Beendigung der Einwirkzeit das Reinigungsfaß abzapfen. Die Bierleitung zum Wasserablauf (oder leerer Wassereimer) bringen und den Zapfkopf von der Bierleitung abschrauben (Innen-Druck !).
  8. Dann an der Theke mittels Wasserschlauch reichlich Wasser durch die Bierleitung in den Keller spülen. Den Bierhahn anschließend schließen !
  9. Danach im Keller den Zapfkopf wieder an die Bierleitung anschließen und ein Bierfaß anzapfen.
  10. An der Theke dann das Wasser in der Leitung mit dem Bier ausdrücken (Bier verwerfen !!).
! ACHTUNG ! vor der Inbetriebnahme der Bierleitung gründlich mit Trinkwasser SPÜLEN !

Im vierteljährlichen Rhythmus den Bierhahn und den Zapfkopf zerlegen und auf Belagbildung prüfen.

Dies stellt nach unserer bisherigen Erfahrung eine ausreichende Reinigung der Leitungen sicher. Beachten Sie aber, daß dies für einen wöchentlichen Reinigungszyclus gilt. Die DIN für Schankanlagen ist darüber hinaus zu beachten !

Für weitere Fragen stehen wir Ihnen gerne zur Verfügung ( Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! )